28.10.2026 | 1 Bild

Debatte um Handelsberufe: HORNBACH Geschäftsführer hält Umorientierung für den falschen Weg

Zu dieser Meldung gibt es:

Kurztext 200 ZeichenPressetext als .txt

Peter Eberdorfer, Geschäftsführer von HORNBACH Österreich: „Menschen müssen sich nicht vom Handel wegentwickeln, sondern im Handel weiterentwickeln. Sie sind entscheidender Teil seiner Wertschöpfung."

Pressetext Pressetext als .txt

Peter Eberdorfer, Geschäftsführer von HORNBACH Österreich: „Menschen müssen sich nicht vom Handel wegentwickeln, sondern im Handel weiterentwickeln. Sie sind entscheidender Teil seiner Wertschöpfung."

Dass Digitalisierung, Onlinehandel und ein sich wandelndes Kundenverhalten den Handel grundlegend verändern, ist unbestritten, aber sie eröffnen ihm zugleich neue Chancen. Die aktuell medial diskutierte Schlussfolgerung, Beschäftigte im Handel müssten sich deshalb grundsätzlich nach anderen Berufsfeldern umsehen, greift aus Sicht von Peter Eberdorfer, Landesgeschäftsführer von HORNBACH Österreich, jedoch zu kurz. „Der Handel hat Zukunft, wenn er den Menschen nicht als Kostenfaktor betrachtet, sondern als ganz wesentlichen Teil seines Erfolgs und seiner Wertschöpfung. Der Mensch ist kein Wirtschaftsgut. Sondern er schafft den Unterschied.“

Beratung als Differenzierungsmerkmal
Produkte lassen sich heute online vergleichen und bestellen. Wer aber ein Haus saniert, ein Bad erneuert oder einen Garten gestaltet, braucht mehr als einen Artikel und einen Preis. „Kund:innen brauchen Orientierung, Erfahrung und jemanden, der zuhört, Zusammenhänge erkennt und aus vielen Produkten eine passende Lösung entwickelt. Am Ende kaufen Menschen nicht nur Produkte. Sie verwirklichen Projekte“, erklärt Eberdorfer.
Technologie soll die Beschäftigten dabei unterstützen, nicht ersetzen. „Unser Verständnis von Digitalisierung lautet nicht Technologie statt Mensch, sondern Technologie für den Menschen“, so Eberdorfer. Ein Beispiel dafür ist der KI-basierte „Macher-Assistent“ von HORNBACH, der Mitarbeiter:innen ebenso wie Kund:innen als Beratungsunterstützung zur Verfügung steht.

Investition in Lehre und Weiterbildung
Statt auf Rückzug setzt HORNBACH auf Ausbildung. „Ich will den Strukturwandel nicht kleinreden. Tätigkeiten werden sich verändern, manche verschwinden, neue entstehen. Aber Veränderung bedeutet nicht zwangsläufig weniger Mensch, sondern besser qualifizierte Menschen, unterstützt durch bessere Technologie. Die Zukunft des Handels gestalten wir nicht gegen, sondern gemeinsam mit unseren Mitarbeiter:innen“, so Peter Eberdorfer und ergänzt: „Deshalb ist unsere Botschaft an alle, die bereits im Handel tätig sind oder ihre berufliche Zukunft im Handel sehen, klar: Der Handel hat Zukunft. Eine Ausbildung im Handel hat Zukunft. Und wer bereit ist zu lernen und Verantwortung zu übernehmen, findet hier auch morgen hervorragende berufliche Perspektiven.“

Alle Inhalte dieser Meldung als .zip:

Sofort downloaden

Bilder (1)

4 - 406A9121 2
4 000 x 6 000 © HORNBACH